Der Laubmischwald
Der Hopfenbuchen-Mannaeschenwald und der Flaumeichen-Buschwald kommen beiderseits des Etschtales von Rovereto bis nach Schluderns vor, im Eisacktal bis auf die Höhe von Franzensfeste - Mühlbach. Der Flaumeichen-Buschwald ist das natürliche Ergebnis hoher Temperaturen und flachgründiger, steiniger, trockener Hangböden. Der Hopfenbuchen-Mannaeschenwald liebt es etwas mäßiger sonnig und luftfeucht. Die Wälder setzen sich zusammen aus Flaumeiche, Hopfenbuche, Mannaesche, Edelkastanie, Hainbuche nebst Waldrebe und Efeu. Am Boden gedeihen im Sommer, wenn das Kronendach kaum Licht durchlässt, kaum Pflanzen. Im Frühjahr vor Laubausbruch blühen Buschwindröschen und Leberblümchen. An Tierarten kommen Feldhase, Steinhuhn, Feuersalamander vor. Im Bild die geschützte Äskulapnatter (Foto: Renato Sascor).
Laubmischwälder werden als Niederwald bewirtschaftet. Im Niederwald werden die Bäume „auf den Stock gesetzt“, d. h. abgesägt oder abgehauen, und aus dem Wurzelstock treibt ein neuer Stamm (oder eine Vielzahl von Stämmen). Nur Laubbäume halten diese Behandlung aus, und auch nicht alle Arten. Der Holzertrag in diesen Wäldern ist gering und besteht überwiegend aus Brennholz. Ihr Flächenanteil ist durch Landwirtschaft und Besiedlung in den Tälern besonders drastisch geschrumpft.
Die Buschwälder wurden in der Vergangenheit oft gerodet, sofern die Steilheit der Hänge dies zuließ. Heute wächst dort Wein oder Obst.
Die Buschwälder wurden in der Vergangenheit oft gerodet, sofern die Steilheit der Hänge dies zuließ. Heute wächst dort Wein oder Obst.
Im Niederwald werden die Bäume „auf den Stock gesetzt“, d. h. abgesägt oder abgehauen, ...
... und aus dem Wurzelstock treiben neue Stämme.