Waldzertifizierung - der Werdegang
Seit Dezember 2004 sind Südtirols Wälder zertifiziert. Die Zertifizierung gewährleistet eine nachhaltige Waldbewirtschaftung nach ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kriterien. Sie macht die Herkunft von Holz für den Verbraucher überprüfbar.Ein Artikel dazu von Dr. Josef Schmiedhofer, Präsident des Südtiroler Forstvereines.
Die Waldzertifzierung ist keine Erfindung der europäischen Waldbesitzer. Der überwiegende Teil – gerade der mitteleuropäischen – Eigentümer von Familienforstbetrieben stand der Idee eines formalen Nachweises für nachhaltige Bewirtschaftung ihres Waldes (und nichts anderes ist die Zertifizierung) Mitte der Neunzigerjahre skeptisch bis ablehnend gegenüber. „Wir bewirtschaften unseren Wald seit Generationen nachhaltig und wollen unseren Kindern einen schönen und lebendigen, ja wertvollen Wald übergeben. Wir haben extrem strenge Forstgesetze und hinter jedem Baum steht die Forstbehörde, die für die Einhaltung der Gesetze sorgt. Was soll also der ganze Unsinn, das Selbstverständliche mit großem Aufwand zu zertifizieren?“ hörte man bei Waldbesitzerveranstaltungen sehr oft. Heute ist das von den europäischen Waldbesitzern maßgeblich mitgestaltete PEFC (Program for the Endorsement of Forest Certificationschemes) das weltweit führende Forstzertifizierungssystem. Das ist erstaunlich und zugleich eine Erfolgsgeschichte.
Ich möchte dieses Rätsel gerne erklären und damit auch die Frage „Wozu das ganze Zertifizierungstheater“ beantworten.
Blicken wir kurz zurück. In den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts gewannen Wald-Umweltthemen zunehmend an Bedeutung.
Die Stichworte sind: Waldsterben, sauer Regen, Verlust an globaler Waldfläche, Urwaldrodung. Die brennenden Wälder im Amazonas erregten weltweites Aufsehen. Mächtige und global agierende Umweltgruppen wie WWF und Greenpeace besetzten das Thema „Tropenwaldverluste“ in den Medien und versorgten vor allem die reichen europäischen und nordamerikanischen Länder – wo auch ihre Hauptsponsoren sitzen – mit Informationen und Horrorbildern. Die klare Forderung der Umweltgruppen hieß: Stoppt den Import von Tropenholz!
Das bedeutet Boykott und Importverbot von Tropenholz. Richtig ist, dass die Tropenwaldfläche zwischen 1960 und 1990 um 450 Mio. ha zurückging. Falsch war aber die Vermutung, dass die Gewinnung von Tropenholz die Hauptursache der Waldzerstörung ist. So gab die UN-Organisation FAO 1999 an, dass Bevölkerungsexplosion, Hunger, Großprojekte wie Straßen und Kraftwerke, Landwirtschaftsmaßnahmen und Siedlungsdruck die Gründe für die ungebremste Entwaldung darstellen. Durch den Boykott von Tropenholz wurde daher der Waldverlust nur noch mehr angeheizt, da die nötigen Deviseneinnahmen eben über eine Erweiterung der Anbauflächen für Bananen, Mangos, Ananas etc. erzielt werden sollten. Für diese neuen Anbauflächen mussten natürlich die Urwaldbäume weg.
Überdies mussten sich die Gutmenschen in den Umweltgruppen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit dem Boykott die Ärmsten der armen Länder schädigen, weil das Geld aus dem Holzgeschäft dringend benötigt wird.
Am Weltumweltgipfel von Rio 1992 fanden diese Waldprobleme ein globales Diskussionsforum und die Umweltverbände waren mit dem Versagen der Boykottstrategie in Zugzwang geraten.
Die Lösung des Dilemmas schien 1993 mit der Gründung des FSC (Forest Stewardship Council) gefunden und sie hieß: Zertifizierung.
Nutzung und Tropenholzexport ja, aber nur mit einem Zeugnis, dass es aus nachhaltiger Nutzung stammt. Da man den Fehler der Diskriminierung der Entwicklungsländer nicht noch einmal begehen wollte, dehnten WWF und Co die Forderung nach Zertifizierung sehr schnell auf jedes Holz, egal woher aus. So kam plötzlich Europa ins Spiel, wo die Waldfläche seit Jahrzehnten nicht weniger sondern mehr wurde und nachhaltige Waldwirtschaft Standard ist. Kein Wunder, dass am Beginn der Diskussion völliges Unverständnis auf Seiten der europäischen Waldeigentümer vorherrschte. Die Umweltgruppen (allen voran der WWF) erkannten darüber hinaus relativ schnell, dass erstens die Zertifizierung in den Tropenwäldern sehr schwierig umzusetzen ist, zweitens dort nur wenig Wirkung zeigen wird, drittens aber die Zertifizierung ein tolles politisches Instrument in Sachen Forstpolitik in Europa ist und viertens die meisten Finanzmittel für die eigene Kasse in Europa und Nordamerika zu finden sind.
Daher konzentrierten die Umweltgruppen ihre Arbeit auf die USA, GB, Holland und Deutschland sowie Skandinavien. Sie fokussierten ihren Druck auf wenige große Firmen im Holzgeschäft und hatten Erfolg. Große Verlagshäuser wie Axel Springer oder Gruner und Jahr, Holzhändler wie Obi oder Migros, Papierverbraucher wie Rank Xerox wollten keinen Streit ums Holz sondern grünen Frieden (greenpeace). Ist es nicht absurd? Die Zertifizierungsidee sollte den Tropenwald retten und im Jahr 1997 lagen über 70% der FSC zertifizierten Flächen in Europa, hauptsächlich in Schweden, weil die schwedischen Industriewälder auf grünes Marketing setzten.
Ich möchte dieses Rätsel gerne erklären und damit auch die Frage „Wozu das ganze Zertifizierungstheater“ beantworten.
Blicken wir kurz zurück. In den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts gewannen Wald-Umweltthemen zunehmend an Bedeutung.
Die Stichworte sind: Waldsterben, sauer Regen, Verlust an globaler Waldfläche, Urwaldrodung. Die brennenden Wälder im Amazonas erregten weltweites Aufsehen. Mächtige und global agierende Umweltgruppen wie WWF und Greenpeace besetzten das Thema „Tropenwaldverluste“ in den Medien und versorgten vor allem die reichen europäischen und nordamerikanischen Länder – wo auch ihre Hauptsponsoren sitzen – mit Informationen und Horrorbildern. Die klare Forderung der Umweltgruppen hieß: Stoppt den Import von Tropenholz!
Das bedeutet Boykott und Importverbot von Tropenholz. Richtig ist, dass die Tropenwaldfläche zwischen 1960 und 1990 um 450 Mio. ha zurückging. Falsch war aber die Vermutung, dass die Gewinnung von Tropenholz die Hauptursache der Waldzerstörung ist. So gab die UN-Organisation FAO 1999 an, dass Bevölkerungsexplosion, Hunger, Großprojekte wie Straßen und Kraftwerke, Landwirtschaftsmaßnahmen und Siedlungsdruck die Gründe für die ungebremste Entwaldung darstellen. Durch den Boykott von Tropenholz wurde daher der Waldverlust nur noch mehr angeheizt, da die nötigen Deviseneinnahmen eben über eine Erweiterung der Anbauflächen für Bananen, Mangos, Ananas etc. erzielt werden sollten. Für diese neuen Anbauflächen mussten natürlich die Urwaldbäume weg.
Überdies mussten sich die Gutmenschen in den Umweltgruppen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit dem Boykott die Ärmsten der armen Länder schädigen, weil das Geld aus dem Holzgeschäft dringend benötigt wird.
Am Weltumweltgipfel von Rio 1992 fanden diese Waldprobleme ein globales Diskussionsforum und die Umweltverbände waren mit dem Versagen der Boykottstrategie in Zugzwang geraten.
Die Lösung des Dilemmas schien 1993 mit der Gründung des FSC (Forest Stewardship Council) gefunden und sie hieß: Zertifizierung.
Nutzung und Tropenholzexport ja, aber nur mit einem Zeugnis, dass es aus nachhaltiger Nutzung stammt. Da man den Fehler der Diskriminierung der Entwicklungsländer nicht noch einmal begehen wollte, dehnten WWF und Co die Forderung nach Zertifizierung sehr schnell auf jedes Holz, egal woher aus. So kam plötzlich Europa ins Spiel, wo die Waldfläche seit Jahrzehnten nicht weniger sondern mehr wurde und nachhaltige Waldwirtschaft Standard ist. Kein Wunder, dass am Beginn der Diskussion völliges Unverständnis auf Seiten der europäischen Waldeigentümer vorherrschte. Die Umweltgruppen (allen voran der WWF) erkannten darüber hinaus relativ schnell, dass erstens die Zertifizierung in den Tropenwäldern sehr schwierig umzusetzen ist, zweitens dort nur wenig Wirkung zeigen wird, drittens aber die Zertifizierung ein tolles politisches Instrument in Sachen Forstpolitik in Europa ist und viertens die meisten Finanzmittel für die eigene Kasse in Europa und Nordamerika zu finden sind.
Daher konzentrierten die Umweltgruppen ihre Arbeit auf die USA, GB, Holland und Deutschland sowie Skandinavien. Sie fokussierten ihren Druck auf wenige große Firmen im Holzgeschäft und hatten Erfolg. Große Verlagshäuser wie Axel Springer oder Gruner und Jahr, Holzhändler wie Obi oder Migros, Papierverbraucher wie Rank Xerox wollten keinen Streit ums Holz sondern grünen Frieden (greenpeace). Ist es nicht absurd? Die Zertifizierungsidee sollte den Tropenwald retten und im Jahr 1997 lagen über 70% der FSC zertifizierten Flächen in Europa, hauptsächlich in Schweden, weil die schwedischen Industriewälder auf grünes Marketing setzten.
Die europäischen Wälder sind hauptsächlich im Eigentum von kleinen Waldbesitzern: 16 Millionen Familien besitzen oft nur wenige Hektar Wald. Seit 1995 beschäftigte sich die europäische Familienforstwirtschaft mit der Zertifizierung und dem FSC. Rasch wurde folgendes klar: Der FSC war auf große Strukturen ausgerichtet, weil die Tropen große strukturiert sind, die politische Abhängigkeit von Umweltgruppen wie WWF war enorm und letztlich inakzeptabel, die Kosten der FSC Zertifizierung waren exorbitant und hätten gerade kleine Strukturen extrem benachteiligt, die nationalen Unterschiede in der Waldbehandlung waren nicht ausreichend berücksichtigt. Da sich die Nachfrage am Business to Business Markt nach zertifiziertem Holz steigerte, musste die europäische Forstwirtschaft reagieren.
Gemeinsam mit der Holzverarbeitung, nationalen Umweltgruppen, Wissenschaft, Handel und Gewerkschaften wurde ein internationales Zertifizierungssystem entworfen, das den Anforderungen der klein strukturierten Waldwirtschaft gerecht werden sollte.
Die inhaltliche Basis für eine nachhaltige Forstwirtschaft wurde in der seit 1990 laufenden Pan Europäischen Forstministerkonferenz (MCPFE) und da vor allem in den so genannten Helsinki-Kriterien (Helsinki Konferenz 1993) gefunden. Auf diesem inhaltlichen Fundament bauten wir ein Zertifizierungssystem auf, das den nationalen Besonderheiten vom hohen Norden bis Italien im Süden gerecht werden soll. In Anlehnung an die MCPFE nannten wir das gemeinsame Dach PEFC: Pan European Forest Certification.
Gemeinsam mit der Holzverarbeitung, nationalen Umweltgruppen, Wissenschaft, Handel und Gewerkschaften wurde ein internationales Zertifizierungssystem entworfen, das den Anforderungen der klein strukturierten Waldwirtschaft gerecht werden sollte.
Die inhaltliche Basis für eine nachhaltige Forstwirtschaft wurde in der seit 1990 laufenden Pan Europäischen Forstministerkonferenz (MCPFE) und da vor allem in den so genannten Helsinki-Kriterien (Helsinki Konferenz 1993) gefunden. Auf diesem inhaltlichen Fundament bauten wir ein Zertifizierungssystem auf, das den nationalen Besonderheiten vom hohen Norden bis Italien im Süden gerecht werden soll. In Anlehnung an die MCPFE nannten wir das gemeinsame Dach PEFC: Pan European Forest Certification.
Unser Modell sieht vor, dass sich in jedem Land eine nationale PEFC Organisation bildet und sich entlang der internationalen Mindestanforderungen ihre eigenen, auf die nationalen Bedürfnisse angepassten Regeln gibt. Das ist fair und kostengünstig.
In einem strengen internationalen Prüfprozess wird dann das nationale PEFC System zur gegenseitigen Anerkennung vorbereitet. Das heißt, dass alle Mitglieder von PEFC in der Generalversammlung nach genauer Begutachtung durch einen unabhängigen Consultant über die Anerkennung des neuen Systems frei entscheiden. Italien weiß wie hart dieser Weg ist und es ist mir eine große Freude, dass unser Nachbarland nun ein vollwertiges Mitglied von PEFC ist. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine großartige Arbeit geleistet und können stolz darauf sein!
Nach der Gründung von PEFC im Jahr 1999 hatten wir zunächst große Widerstände zu überwinden. Zum einen war PEFC als Mitbewerber von FSC am Zertifizierungsmarkt den „Erfindern“ des FSC (namentlich dem WWF und Greenpeace) ein Dorn im Auge. Heftige Attacken und zahlreiche Studien über die Schlechtigkeit von PEFC mussten wir aushalten. Doch allen Angriffen zum Trotz sahen immer mehr Länder und Betroffene, dass PEFC fair, kostengünstig, wissenschaftlich einwandfrei und gut für die Waldbewirtschaftung ist.
Die Zahl der Mitglieder stieg ständig an und seit 2001 ist PEFC nicht mehr auf Europa beschränkt, weil Kanada und die USA Mitglied wurden.
Glaubten wir am Anfang die Zertifizierung zusammen mit Österreich zu machen, wurden wir 2000 in Luxemburg eines Besseren belehrt! Wir mussten in Italien einen Verein gründen, der sich mit dem Thema befasst. In Zusammenarbeit mit Federforeste, den Regionen Friaul, Veneto, Toskana, Trient und Veneto sowie Appulien wurde 2001 das Statut ausgearbeitet und der Verein gegründet. Nachdem ein fähiger Sekretär gefunden wurde, begann man mit der Ausarbeitung der Kriterien und der dazugehörigen Indikatoren. Interne Schwierigkeiten (in Italien sind die Standards in der Bewirtschaftung sehr unterschiedlich!) aber auch der Kampf mit dem FSC System und deren Verfechtern verzögerten immer wieder die Verabschiedung der Dokumente. Im Jahre 2003 konnten die Dokumente nach Luxemburg zur Durchsicht weitergeleitet werden. Nach der Anbringung einiger Verbesserungen wurde das nationale System vom PEFC genehmigt und im September 2004 in Santiago de Chile wurde den Vertretern Italiens die Urkunde überreicht. In Südtirol musste parallel dazu die Zertifizierung vorangetrieben werden. Man einigte sich, die Waldbesitzer im SBB als Gruppe zu zertifizieren. Nach dem Erfassen und Zusammentragen aller wichtigen Daten über die einzelnen Besitzer mussten auch die von den Kriterien geforderten Unterlagen erhoben und gesammelt werden. 6 große Aktenorder und ein dicker Akt mit den Daten der einzelnen Besitzer wurden gesammelt und der AQA (Agentur für die Qualitätskontrolle in der Landwirtschaft) aus Trient zur Überprüfung übergeben.
Nach den Kontrollen in verschiedenen Wäldern und bei verschiedenen Besitzern wurde im Dezember 2004 durch den Verwaltungsrat der AQA beschlossen, die Gruppe zu zertifizieren.
Die Urkunde wird am 16.2.2005 am Abend überreicht. Gleichzeitig erhält der SBB für seine Gruppe das Recht, das Logo von PEFC zu verwenden.
Als nächster Schritt müssen nun die Weiterverarbeiter die Zertifizierung für ihre Betriebe beantragen bis dann PEFC zertifizierte Produkte verkauft werden können.
Nach der Gründung von PEFC im Jahr 1999 hatten wir zunächst große Widerstände zu überwinden. Zum einen war PEFC als Mitbewerber von FSC am Zertifizierungsmarkt den „Erfindern“ des FSC (namentlich dem WWF und Greenpeace) ein Dorn im Auge. Heftige Attacken und zahlreiche Studien über die Schlechtigkeit von PEFC mussten wir aushalten. Doch allen Angriffen zum Trotz sahen immer mehr Länder und Betroffene, dass PEFC fair, kostengünstig, wissenschaftlich einwandfrei und gut für die Waldbewirtschaftung ist.
Die Zahl der Mitglieder stieg ständig an und seit 2001 ist PEFC nicht mehr auf Europa beschränkt, weil Kanada und die USA Mitglied wurden.
Glaubten wir am Anfang die Zertifizierung zusammen mit Österreich zu machen, wurden wir 2000 in Luxemburg eines Besseren belehrt! Wir mussten in Italien einen Verein gründen, der sich mit dem Thema befasst. In Zusammenarbeit mit Federforeste, den Regionen Friaul, Veneto, Toskana, Trient und Veneto sowie Appulien wurde 2001 das Statut ausgearbeitet und der Verein gegründet. Nachdem ein fähiger Sekretär gefunden wurde, begann man mit der Ausarbeitung der Kriterien und der dazugehörigen Indikatoren. Interne Schwierigkeiten (in Italien sind die Standards in der Bewirtschaftung sehr unterschiedlich!) aber auch der Kampf mit dem FSC System und deren Verfechtern verzögerten immer wieder die Verabschiedung der Dokumente. Im Jahre 2003 konnten die Dokumente nach Luxemburg zur Durchsicht weitergeleitet werden. Nach der Anbringung einiger Verbesserungen wurde das nationale System vom PEFC genehmigt und im September 2004 in Santiago de Chile wurde den Vertretern Italiens die Urkunde überreicht. In Südtirol musste parallel dazu die Zertifizierung vorangetrieben werden. Man einigte sich, die Waldbesitzer im SBB als Gruppe zu zertifizieren. Nach dem Erfassen und Zusammentragen aller wichtigen Daten über die einzelnen Besitzer mussten auch die von den Kriterien geforderten Unterlagen erhoben und gesammelt werden. 6 große Aktenorder und ein dicker Akt mit den Daten der einzelnen Besitzer wurden gesammelt und der AQA (Agentur für die Qualitätskontrolle in der Landwirtschaft) aus Trient zur Überprüfung übergeben.
Nach den Kontrollen in verschiedenen Wäldern und bei verschiedenen Besitzern wurde im Dezember 2004 durch den Verwaltungsrat der AQA beschlossen, die Gruppe zu zertifizieren.
Die Urkunde wird am 16.2.2005 am Abend überreicht. Gleichzeitig erhält der SBB für seine Gruppe das Recht, das Logo von PEFC zu verwenden.
Als nächster Schritt müssen nun die Weiterverarbeiter die Zertifizierung für ihre Betriebe beantragen bis dann PEFC zertifizierte Produkte verkauft werden können.